Interpretation des Gedichts „Vision“ von Ingeborg Bachmann

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Mirko Martin

Abstract

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Der eingereichte Beitrag ist eine Interpretation des Gedichts „Vision“ von Ingeborg Bachmann. Das interpretierte Gedicht, über das nur wenige Informationen auffindbar sind, entstand in der Epoche der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur und zählt zum Frühwerk                  der österreichischen Lyrikerin. Der Beitrag beginnt mit einer Formenanalyse, bei der gattungsspezifische Merkmale wie etwa Strophe, Versmaß, Reim, Hebungen und Kadenzen in den Blick genommen werden. Anschließend folgt eine Analyse sprachlicher Phänomene, die unter anderem auf Tempora, Wortarten und Syntax sowie die damit hervorgerufenen Effekte eingeht. Eine Inhaltsanalyse bildet den dritten Teil. Hier werden zunächst Thema und Überschrift genauer erörtert, bevor das Gedicht Vers für Vers inhaltlich ausgelegt wird, mit besonderem Augenmerk auf Symbolhaftes und unter stetem Rückbezug auf formale Auffälligkeiten. Im Anschluss erfolgt eine Einordnung des Gedichts sowohl in die Epoche als auch ins Gesamtwerk der Dichterin. Abgerundet wird der Beitrag durch ein kurzes Fazit im Schlussteil. Methodisch wurde in den drei Analyseteilen zunächst textimmanent gearbeitet, bevor  für  den  Einordnungs-  und Schlussteil textexterne Methoden wie etwa der Bezug auf die Biografie der Dichterin, ihr Gesamtwerk oder auch Hintergrundinformationen über die literarische Epoche Anwendung fanden. Die Ergebnisse des Beitrags veranschaulichen sowohl Bachmanns Einbettung in ihre Zeit als auch Alleinstellungsmerkmale ihrer Lyrik.

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How to Cite
Martin, M. (2019). Interpretation des Gedichts „Vision“ von Ingeborg Bachmann. Ramkhamhaeng University Journal Humanities Edition, 38(1), 121–138. retrieved from https://so05.tci-thaijo.org/index.php/huru/article/view/195275
Section
Academic Article